Jetzt Anmelden zum Onlinetalk: Auf dem Weg zu einer Antidiskriminierungsstelle in Heilbronn

Deine Meinung, Deine Erfahrung, Deine Wünsche sind gefragt! Im Namen des Netzwerks „Vielfalt stärken“ laden wir Dich sehr herzlich ein, als Expert*in für Deinen Arbeitsbereich bei unserer Veranstaltung mitzuwirken.

OnlineTalk: „Auf dem Weg zu einer Anlaufstelle für Antidiskriminierung in Heilbronn“

Mittwoch, 4.11.2020 von 17:30h – 20:00h

Anmeldung direkt über das untere Formular oder unter: https://eveeno.com/ads-heilbronn

Die Teilnahme ist kostenfrei und erfolgt über die Online-Plattform zoom.

gefördert vom Ministerium für Soziales und Integration

Vielfalt.Virtuell.Viral

Wie kann Vielfalt in den sozialen Netzwerken sichtbarer werden?

Wie lassen sich hierfür Instagram, Facebook und Co zielgruppenorientiert nutzen?

Und wie gelingt das eigentlich dem Instagrammer und Gendertrainer Tarik Tesfu? Rund 40 Interessierte trafen sich am Freitag, den 3. Juli 2020, um 17 Uhr mit Tarik Tesfu für das dritte Netzwerktreffen im virtuellen Raum und tauschten sich in einem inklusiven, zweistündigen Online-Seminar zum Thema Vielfalt im Netz aus. Um einen möglichst barrierefreien Zugang zu ermöglichen, wurde das Seminar in Gebärdensprache gedolmetscht.

Tarik Tesfu berichtete in einem kurzen Input von seiner Arbeit im Netz und erläuterte zentrale Fachbegriffe wie Queer und Queerfeindlichkeit, Feminismus und Intersektionalität. Darüber hinaus gab er Tipps zu den Besonderheiten, Dynamiken und Herausforderungen verschiedener Social Media Kanäle und zeigte mit einem Teaser für seine „Trallafitti Show“ ein Beispiel dafür, wie Vielfalt in den sozialen Netzwerken deutlich und zugleich humorvoll thematisiert werden kann. Bereits 2015 startete Tarik seine Netzkarriere mit der Video-Kolumne „Tariks Genderkrise”, in der er klassische Rollenbilder auf die Schippe nimmt, sich mit Humor für die Gleichberechtigung aller Geschlechter einsetzt und gegen Rassismus, Sexismus, Homo-, Trans- und Islamfeindlichkeit positioniert. Mit diesen theoretischen und praktischen Impulsen zu Gestaltungsmöglichkeiten von digital diversity starteten die Teilnehmer*innen anschließend in den interaktiven Teil des Netzwerktreffens.

In fünf Gruppen entwickelten sie Ideen für Online-Formate und Kampagnen rund um die Themen Diversität, Repräsentation und Empowerment und stellten diese dann in einer Abschlussrunde allen Teilnehmer*innen vor. Wie wäre es mit dem Podcast „100 Geschichten“, in dem Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten zu Wort kommen und sich z. B. fragen, was Glück für sie bedeutet? Oder mit der Social Media Kampagne #DIVERSVEREINT? Eine junge Bloggerin aus der Region Heilbronn hat diese Kampagne übrigens schon kurz nach dem Online-Seminar auf den Weg gebracht, um Vielfalt sichtbar zu machen.

Die kreativen Ideen aus den Gruppen zeigen: Vielfalt im Netz bewegt, sie kann gelingen und macht Spaß!

Hier die ersten Gehversuche


Zur Person Tarik Tesfu

2015 startete Tarik seine Netzkarriere mit der Video-Kolumne „Tariks Genderkrise”, in der er klassische Rollenbilder auf die Schippe nimmt, sich mit Humor für die Gleichberechtigung aller Geschlechter einsetzt und gegen Rassismus, Sexismus, Homo-, Trans- und Islamfeindlichkeit positioniert. Von 2017 bis 2019 war Tarik als Host für das ZDF-Online-Format „Jäger & Sammler” unterwegs, das 2017 sowie 2020 u. a. für den Grimme-Preis und 2018 für den Grimme Online Award nominiert wurde. 2019 gewinnt das Video Stadt. Land. Heimat., in dem der Moderator durch Deutschland zieht und sich der Frage widmet: Braucht Deutschland ein Heimatministerium? den CIVIS – Europas Medienpreis für Integration. Im selben Jahr launcht der Gendertainer „Tariks Trallafitti Show”: Eine Bühne, zwei Prominente und ein Gastgeber, der mit Witz & Lametta dem Patriarchat die Stirn bietet.

Tarik gehört zum Cast der „Vogue”-Kampagne: #representationmatters und hält regelmäßig Vorträge, führt Workshops und moderiert Veranstaltungen, so das „Jugendaktionscamp der Aktion Mensch”, für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” oder die „Paypal Summer Games”.

Fotoquelle: (c) Kristina Kast