2. Netzwerktreffen mit Antidiskriminierungs-Workshop

Fast 20 Interessierte trafen sich am Freitagnachmittag in den Räumen des Jugendrings. Sie lauschten gespannt den Worten von Anette Genter von der Antidiskriminierungsstelle Karlsruhe. Zielgruppe des Angebots waren Fachkräfte und Ehrenamtliche der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, der Integrationsarbeit sowie weitere Interessierte. Gekommen waren unter anderem die AWO Heilbronn e.V., das kath. Jugendreferat Heilbronn- Neckarsulm, die Stadtbibliothek und viele mehr.

Zielsetzung des Workshops war das Erkennen von Diskriminierung in der Jugend- und Integrationsarbeit. Die Teilnehmenden konnten ihr Wissen zu Wirkungsweisen von Diskriminierung und Rassismus auffrischen und Handlungsoptionen diskutieren. Nach einer kurzen Vorstelllungsrunde startete Frau Genter mit einem Erfahrungsaustausch: Wo hat jeder von uns schon Diskriminierung erlebt oder bemerkt?

Anhand einer ausführlichen Präsentation wurde intensiv diskutiert. Was ist Diskriminierung sei und was nicht? Was sagt der Gesetzgeber dazu? Aus welchen Alltagssituationen kennt man Diskriminierung?

Auch verschiedene Formen von Diskriminierung wurden vorgestellt u.a. an unterschiedlichen Fallbeispielen und der Erarbeitung von Handlungsstrategien in Kleingruppen.

Weiterführendes Material

Impulse des Fachtags bei der Gaffenberg Vorbereitung

Jedes Jahr kommen bis zu 2000 Kinder während der Sommerferien auf den Gaffenberg. Dabei kam es schon vor, dass sich ein Kind nicht den Kategorien „Jungs“ oder „Mädchen“ zuordnen konnte bzw. wollte. Oder dass Kinder beim Mittagessen diskutierten, ob Kind X nun mehr Mädchen oder mehr Junge sei.

Wir fragen uns: Wir können wir mit solchen Situationen gut umgehen? Was brauchen die Kinder von uns? Was geht gar nicht und was ist besonders wichtig? Wir – d.h. einmal wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch die Kinder untereinander? Weil wir diese Fragen nicht selbst beantworten können, haben wir uns Unterstützung geholt und diese Entscheidung nicht bereut! Sabrina Paulino und Christian Filippakis haben uns mit hineingenommen in das Thema, in die Fragen und Herausforderungen, die damit zusammenhängen. Sie haben uns nicht nur Wissen vermittelt, sondern uns ganz viel Mut gemacht! Seither fühlen wir uns ein ganzes Stück sicherer.

Jungpfarrerin Stefanie Kress, Waldheimleitung Gaffenberg

1. Netzwerktreffen für mehr Vielfalt startet voller Ideen

Die Sonne scheint. Was für ein positiver Tag, um die Netzwerkarbeit voran zu bringen. Fast ein Dutzend Interessierte treffen sich in den Räumen des Jugendrings, um über das Netzwerk Vielfalt in Heilbronn zu sprechen, Ideen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen: Mit dabei z.B. das Theater Heilbronn, die AWO Neckarsulm, Code for Heilbronn, die Diakonie, die Stadt Schwaigern und viele mehr.

In einem ersten Brainstorming wurden Termine der nächsten Wochen ausgetauscht: Was passiert wo? Es zeigte sich, dass auch einige Aktive Vielfalt in die BUGA bringen z.B. mit ihren Angeboten „Wurzeln und Flügel“ und „QUARARO“.

Es gab auch eine Möglichkeit, um Medien, Methoden und Erfahrungen auszutauschen. Jede*r Teilnehmer*in hatte dazu tolle Tipps zur Hand, von denen die anderen profitieren konnten.

Und schließlich hatte jede*r auch die Möglichkeit vorzustellen, die Angebote seiner*ihrer Organisation vorzustellen und den anderen als Hilfestellung für mehr Vielfalt anzubieten.

Kommen Sie zum nächsten Netzwerktreffen am 18. Oktober 2019 um 15h

Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt

Referentin Sabrina Paulino, Fachkraft für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt und Anti-Diskriminierung

Die beiden Bilder können und wollen an dieser Stelle nur einen kleinen Einblick in den Workshop über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt geben- einerseits, weil auch dieser Bereich sehr viel differenzierter betrachtet werden kann und muss, was alleine an den Begrifflichkeiten im ersten Bild deutlich wird, andererseits, weil es unter den Teilnehmern im Workshop natürlich auch einen regen Wissens- und Erfahrungsaustausch gab, der hier gar nicht dargestellt werden kann.

Im folgenden Bild daher nur Antwort-Stichworte (in Form der Kärtchen), zu den vorher erarbeiteten Fragestellungen auf weißem Papier „welche Ideen wurden im Workshop diskutiert“, „welchen Mehrwert hat dieser Aspekt von Vielfalt in der Jugendarbeit“, “ was hemmt bei der Umsetzung“ , „welchen Mehrwert bringt ein Netzwerk“ und „welche Rolle und Bedeutung haben Netzwerkpartner“- immer aus dem Blickwinkel der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt heraus gesehen.